Das lernst du
- Die drei Wege zur Erstellung — agentischer Chat, Auto-Generierung und manuell — und wann welcher sinnvoll ist
- Ein wiederholbarer Workflow Idee → Skript → Render → Überarbeiten, den du für jedes Video nutzen kannst
- Wie du die richtige Länge und das passende Seitenverhältnis für deine Plattform wählst
- Wie Videos mit Avataren, Stimmen und Brand Kit on-brand werden
Was „ein KI-Video machen“ wirklich bedeutet
Ein klassisches Video bedeutet Drehen, Voice-over aufnehmen und auf einer Timeline schneiden. Ein KI-Video dreht das um: Du gibst dem Modell ein Briefing, und es schreibt das Skript, generiert oder wählt Visuals, fügt ein Voice-over hinzu und setzt Untertitel. Deine Rolle wechselt vom Operator zum Regisseur — du setzt das Ziel, prüfst die Vorschläge der KI und bittest um Änderungen. Deshalb kann ein kompletter Anfänger lernen, wie man ein KI-Video erstellt, und am ersten Tag ein poliertes Ergebnis liefern.
Die drei Wege zur Erstellung
Vivideo gibt dir drei Modi. Wähle, wie viel Kontrolle du willst — du kannst sie beim Lernen kombinieren.
- 1Agentischer Chat — beschreibe, was du willst, und ein KI-Agent plant die Szenen, schreibt das Skript und baut das Video für dich zusammen. Am besten, wenn du schnell ein fertiges Ergebnis willst.
- 2Auto-Generierung — füge ein Thema, einen Link oder ein komplettes Skript ein und erhalte mit einem Klick ein vollständiges Video. Ideal, um bestehende Inhalte in Video zu verwandeln.
- 3Manueller Modus — wähle ein Modell, schreibe jeden Prompt und inszeniere jeden Shot selbst. Am besten, wenn du einen spezifischen Look im Kopf hast.
Schritt für Schritt: dein erstes Video
Hier ist der schnellste Weg zum fertigen Clip, von Anfang bis Ende — der Kern-Loop dieses KI-Video-Tutorials.
- 1Starte ein Projekt und beschreibe dein Video in einem Satz: für wen es ist, das Ziel und grob die Länge.
- 2Prüfe den Szenenplan der KI — jede Szene hat eine Dauer, ein On-Screen-Visual und eine Voice-over-Zeile.
- 3Passe alles an: Szene kürzen, den Hook neu schreiben, Avatar oder Stimme tauschen.
- 4Rendern und Ergebnis ansehen.
- 5Lade es herunter oder bitte in einfacher Sprache um Änderungen und erhalte eine neue Version.
Die richtige Länge und das richtige Format wählen
Passe Länge und Format daran an, wo das Video lebt. Short-Form (15–60s, vertikal 9:16) passt zu TikTok, Reels und Shorts. Erklär- und Produktvideos (1–3 Min., 16:9) passen zu YouTube und Websites. Quadratisch (1:1) funktioniert gut in Feeds. Vivideo kann für Long-Form bis zu 10 Minuten ausgeben, aber kürzer performt fast immer besser — starte straff und füge nur Länge hinzu, wenn jede Sekunde ihren Platz verdient.
So sieht es nach dir aus
Konsistenz lässt Inhalte professionell wirken. Wende dein Brand Kit (Logo, Farben, Schriften) einmal an und jede Szene kommt on-brand heraus. Füge einen KI-Avatar hinzu, um dein Skript zu präsentieren, wenn du ein Gesicht im Bild willst, und wähle eine Stimme — oder klone deine eigene — damit jedes Video wie derselbe Kanal klingt. Dieselben Avatare und Stimmen über eine Serie hinweg zu nutzen, ist der schnellste Weg, etabliert auszusehen.
Überarbeiten, nachdem es fertig ist
Der größte Unterschied zur klassischen Postproduktion: Das Video ist nicht „eingefroren“, wenn es fertig ist. Bitte um Änderungen – „mach das Intro knackiger“, „wechsel auf eine weibliche Stimme“, „übersetze das ins Spanische“, „füge eine Szene zu Preisen hinzu“ – und eine neue Version wird generiert. Behandle deinen ersten Render als Entwurf zum Reagieren, nicht als finalen Schnitt, den du in einem Rutsch perfektionierst.
Häufige Anfängerfehler
Drei Dinge bringen die meisten Neulinge ins Stolpern. Erstens: Ein vages Briefing („mach ein Tech-Video“) ergibt ein vages Video — benenne Zielgruppe und Ziel. Zweitens: Einen Render überbearbeiten, statt zwei bis drei Varianten zu generieren und die stärkste zu wählen. Drittens: Ein langsamer Einstieg; wenn die ersten drei Sekunden keine Aufmerksamkeit verdienen, schaut niemand weiter. Behebst du das, steigt deine Trefferquote spürbar.
Schnelle Tipps
- Formuliere das Ziel vor dem Prompt — „Anmeldungen für eine kostenlose Testphase erzielen“ schlägt „mach ein Tech-Video“.
- Halte die ersten 3 Sekunden knackig; das ist der Hook, der entscheidet, ob man weiter schaut.
- Erzeuge zwei bis drei Varianten und wähle die stärkste, statt eine zu überarbeiten.
- Wende dein Brand Kit vor dem ersten Render an, damit du später nichts doppelt machst.
- Speichere funktionierende Prompts — eine kleine Bibliothek bewährter Briefings beschleunigt alles.
Häufige Fragen
Brauche ich Schnittkenntnisse?
Nein. Die KI übernimmt Skript, Visuals, Voiceover und Untertitel. Du führst sie in Alltagssprache und gibst das Ergebnis frei.
Ist das Testen kostenlos?
Ja — du kannst dein erstes Video kostenlos in der Vivideo App erstellen, keine Kreditkarte zum Start nötig.
Wie lange dauert das?
Ein kurzes Social-Video dauert nur ein paar Minuten von Anfang bis Ende, das meiste davon ist das Rendern durch die KI.
Kann ich das Video nachträglich bearbeiten?
Ja — bitte um Änderungen (übersetzen, den Hook ändern, die Stimme tauschen, eine Szene hinzufügen) und eine neue Version wird generiert.
Was eignet sich als erstes Projekt?
Ein 20–40 Sekunden langer Erklär- oder Social-Clip mit einer klaren Botschaft. Schnell gemacht und leicht zu bewerten.
Welchen Modus sollte ein Einsteiger nutzen?
Starte mit agentischem Chat oder Auto-Generate für einen schnellen Erfolg und probiere dann den manuellen Modus, wenn du mehr Kontrolle willst.










